Sehnentherapie
Tauchtauglichkeitsuntersuchung – Medizinische Fitness für Taucher
Fachbergriff
Für wen ist die Tauchtauglichkeits-Untersuchung geeignet?
Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung eignet sich besonders bei:
- Taucher und Tauchsportler





vorsorge
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Wie läuft die Tauchtauglichkeits-Untersuchung ab?
1. Medizinische Anamnese & Tauchhistorie
Erfassung der allgemeinen Krankengeschichte, tauchspezifischer Vorerfahrungen sowie möglicher Vorerkrankungen oder Risikofaktoren.
2. Körperliche Untersuchung
Durchführung einer allgemeinen internistischen Untersuchung mit Fokus auf Herz-Kreislauf-System, Lunge sowie Hals-Nasen-Ohren-Bereich (Otoskopie).
3. Funktionsdiagnostik (z. B. Lungenfunktion & EKG)
Überprüfung der körperlichen Belastbarkeit und Atemfunktion, unter anderem mittels Lungenfunktionsmessung, Flussvolumenkurve sowie Ruhe-EKG und/oder Belastungs-EKG (vorgeschrieben ab dem 40. Lebensjahr).
4. Befundbesprechung & Tauchtauglichkeitsattest
Welche Geräte kommen zum Einsatz?
Das Belastungs-EKG können Sie bei uns auf dem Laufband oder dem Fahrrad durchführen:
Fahrradergometer (Lode Excalibur)
- geeichte Leistung bis 2500 W
- Drehzahlanzeige
- drehzahlunabhängige Leistungsbereitstellung
- unbegrenzte Einstellungsmöglichkeiten der Sitzposition wie auf ihrem eigenen Rad
- erfüllt die Auflagen des Medizinproduktegesetzes
Laufband (h/p/cosmos pulsar 3 p)
- extragroße Lauffläche von 200 cm Länge
- extrabreite Lauffläche mit 65 cm Breite
- Fallstopp mit Fanggeschirr für sichere Untersuchungen
- Laufgeschwindigkeit bis 40 km/h
- Hochleistungsantrieb mit 380 V für die Untersuchung auch von schweren Patienten und Hochleistungssportlern
- Laufrichtungsumkehr für biomechanische Untersuchungen
- Moosgummi-Laufgurt für schonende Untersuchungen beim Barfußlaufen
- erfüllt die Auflagen des Medizinproduktegesetzes
Was ist zu beachten?
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin e.V. empfiehlt folgende Untersuchungsintervalle:
- Wiederholung der Untersuchung spätestens nach drei Jahren, wenn Sie zwischen 18 und 39 Jahre alt sind
- spätestens nach einem Jahr, wenn Sie unter 18 Jahre alt sind
- spätestens nach einem Jahr, wenn Sie 40 Jahre oder älter sind
Kosten, Kostenübernahme & Bezahlung
Die Tauchteiglichkeitsuntersuchung ist eine Wahlleistung. Sie kostet:
- 170 € (Patienten < 40 Jahre)
- 270 € (Patienten > 40 Jahre: Die GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin) schreibt für Personen über 40 Jahren zusätzliche bzw. umfangreichere Untersuchungen vor.
Die Abrechnung der Leistung erfolgt nach der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ).
Für privatversicherte Patienten:
Diese Therapieform ist eine Wahlleistung. Bitte prüfen Sie ggf. im Vorfeld die Kostenerstattung durch Ihre private Krankenversicherung.
Für gesetzlich versicherte Patienten:
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten nicht.
HINWEIS: Die Bezahlung Ihrer Behandlung erfolgt vor Ort mittels Echtzeitüberweisung oder Kartenzahlung (Debitkarte, Visa, Mastercard).
Häufige Fragen (FAQ)
Was passiert, wenn ich gesundheitliche Risikofaktoren habe?
Bestehen gesundheitliche Risiken (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen), muss der Arzt dies im Rahmen der Untersuchung besonders berücksichtigen und ggf. weiterführende Abklärungen oder Einschränkungen aussprechen.
Welche Risiken können durch die Tauchtauglichkeitsuntersuchung erkannt werden?
Die Untersuchung dient dazu, körperliche Einschränkungen, die z. B. zu Bewusstseinsstörungen, Barotraumata oder Problemen unter Druck führen könnten, zu erkennen und so das Risiko beim Tauchen zu minimieren.
















