Das Bild zeigt die Goldfarbene Fokus Auszeichnung im Bereich Gesundheit zu den Top Medizinern 2025. Darunter steht der Name Dr. Matthias Marquardt, Sportmedizin und dann Focus-Gesundheit.de. Es zeigt den Erfolg der Praxis Sport+Checkup-Team-Dr-Marquardt.
Siegel Auszeichnung Stern, Sportarzt, 2026
Der Arzt Dr. Marquardt zeigt einer lächelnden Patientin ein anatomisches Modell des Fußes, das auf einer blauen orthopädischen Einlage liegt. Das Bild veranschaulicht eine individuelle Beratung zu Fußstatik, Bewegungsanalyse oder Sporteinlagen in einer modernen Praxisumgebung. Es symbolisiert die persönliche, kompetente Betreuung durch das Sport+Checkup-Team-Dr-Marquardt.
Arthrosetherapie

Klassifikation der Arthrose: Von Grad 1 bis Grad 4 verstehen

Die Standardmethode zur Darstellung von Gelenken war über Jahrzehnte die Röntgenaufnahme (Klassifikation nach Kellgren u. Lawrence). Da das Röntgen aber nur den Knochen und nicht den Knorpel zeigt, sind frühe Gelenkveränderungen nicht gut darzustellen. Sicherlich ist hierfür das MRT, das auch Knorpel und andere Weichteile zeigt, überlegen (Klassifikation nach Vallotton).

Die differenzierte Darstellung von Knorpel und Knochensubstanz führt aber längst nicht zu einer so sicheren Beurteilbarkeit des Arthrosestadiums, wie der Laie dies oft denkt. Intraoperative Befunde zeigen deshalb oft ein anderes Stadium als vermutet (Klassifikation nach Outerbridge). Noch wichtiger als die Stadieneinteilung ist ohnehin das Ausmaß der Beschwerden. Denn die Stadien der Arthrose entsprechen keineswegs den Beschwerden. Patienten mit einer III- oder IV gradigen Arthrose können geringere Beschwerden haben als Patienten mit einer II-gradigen Gelenkveränderung.

 

GROBE BESCHREIBUNGOberflächlicher DefektDefekt <50% der KnorpelsubstanzDefekt >50% der KnorpelsubstanzDefekt bis auf den Knochen
RÖNTGENAUFNAHME,
Kellgren Lawrence, 1957
frgl. Arthrosezeichensichere Osteophyten, geringe GelenkspaltverschmälerungOsteophyten, Gelenkspaltverscmälerung, Geröllzysten, subchondrale SklerosierungGelenkdeformierung, aufgehobener Gelenkspalt
ARTHROSKOPIE,
Outerbridge, 1961
oberflächlicher KnorpeldefektKnorpeldefekt < 1,3 cmKnorpeldefekt > 1,3 cmKnochen liegt frei
MRT,
Vallotton, 1955
Knorpel verändert ohne OberflächendefektKnorpelschaden < 50 % der KnorpeldickeKnorpelschaden > 50 % der KnorpeldickeKnorpeldefekt bis auf Knochen
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Die vier wichtigsten Klassifikationen für Knorpelschäden im Vergleich.

Es gibt verschiedene Klassifikationen, die je nach dem diagnostischen Verfahren ausgewählt werden.
Die vier wichtigsten lauten wie folgt:

1. ICRS (International Cartilage Research Society)

= wissenschaftliche Klassifikation, die seit 2003 zum Standard erhoben wurde

2. Kellgren Lawrence

= Am weitesten verbreitete, auf dem klassischen Röntgenbild basierende Klassifikation von 1957

3. Outerbrige

= verbreitetste Klassifikation zur Beschreibung von Knorpelschäden innerhalb einer Arthroskopie von 1961

4. Vallotton

= weniger verbreitete Klassifikation von Knorpelschäden im MRT-Befund von 1995
0 kein erkennbarer Defekt000
1a Intakte Oberfläche, Fibrillationen und/oder leichte Erweichung

1b Zusätzliche oberflächliche Risse/Fissuren
I Frgl. Arthrosezeichen
I leichte oberflächliche Auffaserung
I Knorpelerweichung, Chondromalazie: Veränderung der Signalintensität (höher oder niedriger) im Vergleich zum umgebenden normalen Knorpel bei intakter Knorpeloberfläche
2 Läsionstiefe < 50 % der Knorpel - dicke (abnormaler Knorpel)
II Definitive Osteophyten, fragliche Verschmälerung des Gelenkspalts
II Fissuren und Läsionen, die nicht bis auf den Knochen reichen, < 1,3 cmII Partieller struktureller Knorpel - höhendefekt: oberflächig, < 50 % der Knorpeldicke betreffende Auffaserung, Rissbildung oder Erosion des Knorpels
3a > 50 % Tiefe der Knorpeldicke, nicht bis zur kalzifizierenden Schicht (schwer abnormaler Knorpel)

3b > 50 % Tiefe der Knorpeldicke, bis zur kalzifizierenden Schicht

3c > 50 % Tiefe der Knorpeldicke, bis zur subchondralen Platte

3d 50 % Tiefe der Knorpeldicke, mit Blasenbildung
III Multiple Osteophyten, deutliche Verschmälerung des Gelenkspalts (Knie: < 4 mm, Hüfte < 2,5 mm), subchondrale Sklerose, Geröllzysten.
III Fissuren und Läsionen, nie nicht bis auf den Knochen reichen, > 1,3 cm
III Tiefe Knorpelfissur/-defekt: Defekte mit einer Ausdünnung > 50 % der Knorpeldicke, mit oder ohne umschriebene Ulzeration des Knochens
4a Vollständige Knorpelläsion mit Durchbruch der subchondralen Platte

4b Vollständige Knorpelläsion mit Durchbruch der subchondralen Platte und tiefer Knochenläsion
IV Große Osteophyten, Aufhebung des Gelenkspaltes, ausgeprägte subchondrale Sklerosierung, Deformierung/Nekrose der Gelenkpartner
IV Freiliegende Knochen
IV Exponierter subchondraler Knochen: flächiger, bis auf den Knochen reichender Knorpel - defekt
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